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Drókas Höhle Kernvokabular #1

Beispiel Drókas ist auch das Wort für „Heimat", wenn keine andere möglich ist.

Etymologie Erstes überliefertes Wort. Aus dem Ersten Archivscodex (ca. 1290). Bezeichnete ursprünglich nicht nur die geographische Höhle, sondern auch den Schutzraum schlechthin - Mutterleib, Versteck, Grab.

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Zréinnath Lagerplatz Kernvokabular #2

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Lagerplatz".

Slikran Wandern Kernvokabular #3

Etymologie Wörtlich „Wandern". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Krihso Nomade Kernvokabular #4

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Nomade. Vielleicht ist beides dasselbe."

Nírbrosh Siedlung Kernvokabular #5

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Siedlung" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Zérlin Behausung Kernvokabular #6

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Behausung", aber niemand sprach es laut aus.

Árfilá Zeremonie Kernvokabular #7

Etymologie Mündlich überliefert. „Zeremonie" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Dénathur Schamane Kernvokabular #8

Etymologie Wörtlich „der zwischen den Toten Wandelnde". Zentrale Figur in fast allen erhaltenen Ritualtexten.

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Halthri Überleben Kernvokabular #9

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Überleben".

Fúanar Wildnis Kernvokabular #10

Etymologie „Wildnis". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Árlókin Jagdgebiet Kernvokabular #11

Etymologie Im Glossar mit „Jagdgebiet" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Áhíkan Sammeln Kernvokabular #12

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Sammeln", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Kréflin Ernten Kernvokabular #13

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Ernten".

Znórlan Fruchtbarkeit Kernvokabular #14

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Fruchtbarkeit". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Akrin Tier Kernvokabular #15

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Tier", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Tríshan Pflanze Kernvokabular #16

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Pflanze" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Krantha Frucht Kernvokabular #17

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Frucht".

Bréthil Wurzel Kernvokabular #18

Etymologie Wörtlich „Wurzel". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Líkro Blatt Kernvokabular #19

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Blatt. Vielleicht ist beides dasselbe."

Kráthin Tierhaut Kernvokabular #20

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Tierhaut" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Hórlan Fell Kernvokabular #21

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Fell", aber niemand sprach es laut aus.

Gríshar Pelz Kernvokabular #22

Etymologie Mündlich überliefert. „Pelz" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Shadrennár Stammesführer Kernvokabular #23

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Stammesführer".

Hánarnír Ältester Kernvokabular #24

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Ältester".

Kébryath Tradition Kernvokabular #25

Etymologie „Tradition". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Yárath Legende Kernvokabular #26

Beispiel Yárath rénath - „Eine Legende, die niemand erfunden hat."

Etymologie Bezeichnet eine Erzählung, die wahrer ist als ihre Tatsachen. Im Nitunianischen kein Synonym für „Lüge".

Árfiluth Mythologie Kernvokabular #27

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Mythologie", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Vénar Totem Kernvokabular #28

Etymologie Eigentlich „das, was an deiner Stelle blickt". Ein Totem schaut in Richtungen, die du nicht ertragen würdest.

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Anóthan Schutz Kernvokabular #29

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Schutz". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Dírílan Sicherheit Kernvokabular #30

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Sicherheit", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Zorlóthan Verbündeter Kernvokabular #31

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Verbündeter" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Elór Feind Kernvokabular #32

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Feind".

Sírlanor Überlieferung Kernvokabular #33

Etymologie Wörtlich „Überlieferung". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Áhrénar Ahnenkult Kernvokabular #34

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Ahnenkult. Vielleicht ist beides dasselbe."

Árthír Ahnen Kernvokabular #35

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Ahnen" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Vólan Opferritual Kernvokabular #36

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Opferritual", aber niemand sprach es laut aus.

Dénathurin Schamanismus Kernvokabular #37

Etymologie Mündlich überliefert. „Schamanismus" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Ánkrúl Animismus Kernvokabular #38

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Animismus".

Shárith Tabu Kernvokabular #39

Etymologie Nicht „verboten", sondern „nicht zu sagen". Im Nitunianischen entstand kein Tabu durch Verbot, sondern durch das Schweigen vieler Generationen.

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Zírfan Geheimnis Kernvokabular #40

Etymologie „Geheimnis". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

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Áldar Mann Kernvokabular #41

Etymologie Im Glossar mit „Mann" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Zárin Frau Kernvokabular #42

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Frau", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Lóshán Kind Kernvokabular #43

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Kind".

Drúmir Haus Kernvokabular #44

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Haus". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Lóthar Essen Kernvokabular #45

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Essen", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Kranáth Trinken Kernvokabular #46

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Trinken" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Zóthar Schlafen Kernvokabular #47

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Schlafen".

Kórthir Kampf Kernvokabular #48

Etymologie Wörtlich „Kampf". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Drúthar Leben Kernvokabular #49

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Leben. Vielleicht ist beides dasselbe."

Mórthir Tod Kernvokabular #50

Etymologie Wörtlich „die längere Stille". Im Nitunianischen kein Endzustand, sondern eine Wartezeit.

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Lírthir Dorf Kernvokabular #51

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Dorf", aber niemand sprach es laut aus.

Brúnar Wald Kernvokabular #52

Etymologie Aus „brú" (atmen) + „nar" (vielfach). Der Wald als „die vielen Atmenden". Bis heute bezeichnen Ortsnamen wie Brúnarach Waldgebiete in Nitun.

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Várin Fluss Kernvokabular #53

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Fluss".

Ámar Meer Kernvokabular #54

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Meer".

Húgar Berg Kernvokabular #55

Etymologie „Berg". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Líthan Weg Kernvokabular #56

Etymologie Im Glossar mit „Weg" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Ésor Sonne Kernvokabular #57

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Sonne", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Kúanor Mond Kernvokabular #58

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Mond".

Gírthar Stern Kernvokabular #59

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Stern". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Hróthar Feuer Kernvokabular #60

Beispiel Hróthar drónath - „Das Feuer hat mich gesehen."

Etymologie Auch „der Wache". Feuer galt nie als bloßes Werkzeug, sondern als wachender Begleiter, dem man begegnete wie einem Ältesten.

Dóshar Stein Kernvokabular #61

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Stein" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Klíthar Holz Kernvokabular #62

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Holz".

Kráthar Eisen Kernvokabular #63

Etymologie Wörtlich „Eisen". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Léothar Gold Kernvokabular #64

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Gold. Vielleicht ist beides dasselbe."

Gránar Silber Kernvokabular #65

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Silber" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Grúran Pferd Kernvokabular #66

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Pferd", aber niemand sprach es laut aus.

Skáran Schiff Kernvokabular #67

Etymologie Mündlich überliefert. „Schiff" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Thálan Handel Kernvokabular #68

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Handel".

Kárithan Jagen Kernvokabular #69

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Jagen".

Álfan Fischen Kernvokabular #70

Etymologie „Fischen". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Kórthar Krieg Kernvokabular #71

Etymologie Im Glossar mit „Krieg" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Díríthar Frieden Kernvokabular #72

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Frieden", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Yárith Liebe Kernvokabular #73

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Liebe".

Níthir Familie Kernvokabular #74

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Familie". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

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Zórín Freund Kernvokabular #75

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Freund", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Álthar König Kernvokabular #76

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „König" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Áltarín Königin Kernvokabular #77

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Königin".

Kórthún Krieger Kernvokabular #78

Etymologie Wörtlich „Krieger". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Zéthar Schild Kernvokabular #79

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Schild. Vielleicht ist beides dasselbe."

Hórthar Schwert Kernvokabular #80

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Schwert" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Kraníthar Bogen Kernvokabular #81

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Bogen", aber niemand sprach es laut aus.

Zlárith Pfeil Kernvokabular #82

Etymologie Mündlich überliefert. „Pfeil" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Díran Rüstung Kernvokabular #83

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Rüstung".

Kánor Helm Kernvokabular #84

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Helm".

Áthar Schatz Kernvokabular #85

Etymologie „Schatz". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Lírthún Dorfbewohner Kernvokabular #86

Etymologie Im Glossar mit „Dorfbewohner" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Dílthún Anführer Kernvokabular #87

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Anführer", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Nírthir Gemeinschaft Kernvokabular #88

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Gemeinschaft".

Fúilán Handwerk Kernvokabular #89

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Handwerk". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Ánthir Kunst Kernvokabular #90

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Kunst", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Málan Musik Kernvokabular #91

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Musik" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Díthar Tanz Kernvokabular #92

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Tanz".

Árthir Fest Kernvokabular #93

Etymologie Wörtlich „Fest". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Vólan Opfer Kernvokabular #94

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Opfer. Vielleicht ist beides dasselbe."

Yáril Göttin Kernvokabular #95

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Göttin" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Áril Gott Kernvokabular #96

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Gott", aber niemand sprach es laut aus.

Thávar Tempel Kernvokabular #97

Etymologie Mündlich überliefert. „Tempel" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Vólanthir Opferstätte Kernvokabular #98

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Opferstätte".

Árithar Ritual Kernvokabular #99

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Ritual".

Yárath Legende (alt) Kernvokabular #100

Etymologie „Legende (alt)". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Yárath Geschichte Kernvokabular #101

Etymologie Im Glossar mit „Geschichte" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Árthath Sage Kernvokabular #102

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Sage", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Árfiluth Mythos Kernvokabular #103

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Mythos".

Drúathir Abenteuer Kernvokabular #104

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Abenteuer". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Kólithan Entdeckung Kernvokabular #105

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Entdeckung", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Zólan Reise Kernvokabular #106

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Reise" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Lávar Hafen Kernvokabular #107

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Hafen".

Zúrthan Markt Kernvokabular #108

Etymologie Wörtlich „Markt". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Thálan Tausch Kernvokabular #109

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Tausch. Vielleicht ist beides dasselbe."

Núfarin Heilung Kernvokabular #110

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Heilung" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Taucht auf in SCHATTEN DES KOMPLEXES - Die Akte bleibt nicht geschlossen.

Gréshar Kräuter Kernvokabular #111

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Kräuter", aber niemand sprach es laut aus.

Túrlan Geist Kernvokabular #112

Etymologie Mündlich überliefert. „Geist" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Taucht auf in DIE HALLOWEEN-NACHT - Ein Abend. Ein Irrtum. Eine letzte Entscheidung.

Mórinan Traum Kernvokabular #113

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Traum".

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Lívrath Weisheit Kernvokabular #114

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Weisheit".

Úrthan Ritualplatz Kernvokabular #115

Etymologie „Ritualplatz". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Sírkan Jahreszeit Kernvokabular #116

Etymologie Im Glossar mit „Jahreszeit" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Félithar Mondphase Kernvokabular #117

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Mondphase", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Vírnar Sternbild Kernvokabular #118

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Sternbild".

Ólithan Vision Kernvokabular #119

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Vision". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Dúran Botschaft Kernvokabular #120

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Botschaft", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Fíranth Ehrung Kernvokabular #121

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Ehrung" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Lórithan Ahnengeist Kernvokabular #122

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Ahnengeist".

Nírvar Reinigung Kernvokabular #123

Etymologie Wörtlich „Reinigung". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Tólanth Bindung Kernvokabular #124

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Bindung. Vielleicht ist beides dasselbe."

Húrinan Initiation Kernvokabular #125

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Initiation" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Zúrithan Schöpfung Kernvokabular #126

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Schöpfung", aber niemand sprach es laut aus.

Árvin Weisung Kernvokabular #127

Etymologie Mündlich überliefert. „Weisung" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Lárithan Lied Kernvokabular #128

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Lied".

Tárin Tanz Kernvokabular #129

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Tanz".

Núthar Erleuchtung Kernvokabular #130

Etymologie „Erleuchtung". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Rínthar Wissen Kernvokabular #131

Etymologie Im Glossar mit „Wissen" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Órithan Harmonie Kernvokabular #132

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Harmonie", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Fánril Balance Kernvokabular #133

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Balance".

Híran Dankbarkeit Kernvokabular #134

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Dankbarkeit". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Tálanth Lehrer Kernvokabular #135

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Lehrer", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Úrithan Schüler Kernvokabular #136

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Schüler" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Sívar Respekt Kernvokabular #137

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Respekt".

Nárithan Pfad Kernvokabular #138

Etymologie Wörtlich „Pfad". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Fílithar Meditation Kernvokabular #139

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Meditation. Vielleicht ist beides dasselbe."

Várthan Verbindung Kernvokabular #140

Etymologie Fragmentarisch belegt. „Verbindung" - die Quelle bricht nach dem Wort ab.

Rúthinar Transformation Kernvokabular #141

Etymologie Im Codex der Hánarnír erwähnt. Übersetzbar als „Transformation", aber niemand sprach es laut aus.

Nítharan Segen Kernvokabular #142

Etymologie Mündlich überliefert. „Segen" im modernen Deutsch; im Nitunianischen schwingt etwas mit, für das es kein Wort gibt.

Ólanth Einklang Kernvokabular #143

Etymologie Eines der Wörter, die in keiner Akte fehlen. „Einklang".

Tíranth Inspiration Kernvokabular #144

Etymologie Verschollen, dann wiedergefunden. Bedeutung: „Inspiration".

Hárvin Begegnung Kernvokabular #145

Etymologie „Begegnung". Mehr ist nicht überliefert. Vielleicht reicht das.

Sárvin Abschied Kernvokabular #146

Etymologie Im Glossar mit „Abschied" übersetzt. Anmerkung am Rand: „nicht für laute Räume".

Lúrinth Erneuerung Kernvokabular #147

Etymologie Aus den Liedern. Bedeutet wörtlich „Erneuerung", trägt aber den Klang einer Beschwörung.

Árithin Stille Kernvokabular #148

Etymologie In Akten der Sektion VII verzeichnet. Übersetzung: „Stille".

Taucht auf in SCHATTEN DES KOMPLEXES - Die Akte bleibt nicht geschlossen. · ELLI - Ein tragisches Schicksal

Nóvarin Erwachen Kernvokabular #149

Etymologie Wort des Lagerplatzes. „Erwachen". Selten in geschlossenen Räumen ausgesprochen.

Frévan Heiler Kernvokabular #150

Etymologie Aus dem Ersten Archivscodex. Bezeichnete „Heiler", trug aber im rituellen Kontext eine zweite, schwerere Bedeutung.

Súndirn Heilige Pflanzen Kernvokabular #151

Etymologie Im Tonband-Fragment 04-A überliefert. Übersetzt als „Heilige Pflanzen" - die Sprecherin zögerte vor dem Wort.

Dréwar Geisterwelt Kernvokabular #152

Etymologie Belegt in mehreren Liedern der Inside-Nitun-Sessions. Bedeutung: „Geisterwelt".

Rúnthar Runen, Symbole der Macht Kernvokabular #153

Etymologie Wörtlich „Runen, Symbole der Macht". Im Nitunianischen unsichtbar verbunden mit dem Begriff der Wartezeit.

Gáldrin Zauberspruch Kernvokabular #154

Etymologie Von P.B. notiert: „Klingt nach Stein, bedeutet Zauberspruch. Vielleicht ist beides dasselbe."

é ist, verbindet Grammatik #155

Beispiel drúthar é vénar - das Leben ist das Totem

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „ist, verbindet" - selten allein, meist eingebettet.

á und, mit Grammatik #156

Beispiel Fúanar á Hróthar - Wildnis und Feuer

Etymologie Funktionswort, das „und, mit" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

zré hier, jetzt, gegenwärtig Grammatik #157

Beispiel árfiluth zré - die Mythologie lebt hier

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „hier, jetzt, gegenwärtig", aber selten direkt so verwendet.

kré vollzieht, ruft Grammatik #158

Beispiel Hánarnír kré - die Ältesten rufen

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „vollzieht, ruft". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

wir, uns Grammatik #159

Beispiel thávarin vé - unser Sein

Etymologie Wird mit „wir, uns" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

sei, werde Grammatik #160

Beispiel zréinnath sé - Lagerstätte, werde!

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „sei, werde". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

kein, nicht Grammatik #161

Beispiel kébryath né - ohne Tradition

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „kein, nicht", aber nie isoliert verwendet.

kein, nicht (weich) Grammatik #162

Beispiel Drúmir ní - kein Heim

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „kein, nicht (weich)", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

ín in, innerhalb Grammatik #163

Beispiel Lóshán ín drókas - Kind in der Höhle

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „in, innerhalb" wiedergegeben.

luth der/von den, Zugehörigkeit Grammatik #164

Beispiel áhrénar luth - [Stimme] der Ahnen

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „der/von den, Zugehörigkeit" - selten allein, meist eingebettet.

bré ehrwürdig, uralt und mächtig Adjektiv #165

Beispiel Dóshar bré - der ehrwürdige Stein

Etymologie „ehrwürdig, uralt und mächtig". In den Liedern getragen, in Akten gemieden.

stinn unnachgiebig, ungebrochen Adjektiv #166

Beispiel halthri stinn - unnachgiebiges Überleben

Etymologie Beschreibung von Zustand. „unnachgiebig, ungebrochen". Häufig nach Sonnenuntergang verwendet.

gré groß, hoch, erhaben Adjektiv #167

Beispiel húgar gré - erhabene Berge

Etymologie „groß, hoch, erhaben" - im Nitunianischen kein Wertfreies Wort.

lén frei, ungebunden wandernd Adjektiv #168

Beispiel krihso lén - der freie Nomade

Etymologie Beschreibend. „frei, ungebunden wandernd". Trägt im Nitunianischen oft ein Urteil mit.

bár beschützt, geborgen Adjektiv #169

Beispiel níthir bár - die geborgene Familie

Etymologie Adjektiv. „beschützt, geborgen" - wer es benutzt, hat eine Meinung.

dré wild, ungezähmt, aus der Natur Adjektiv #170

Beispiel édan dré - Essen aus der Wildnis

Etymologie Selten allein. Modifiziert meist Naturbegriffe. „wild, ungezähmt, aus der Natur".

álstíðar durch alle Ewigkeiten, ewig-seiend Adjektiv #171

Beispiel álstíðar bárthar - durch alle Ewigkeiten bewahren

Etymologie „durch alle Ewigkeiten, ewig-seiend". Das Wort verlangt nach einem Substantiv, dem es nahekommt.

lýth leuchten, strahlen Verb #172

Beispiel Ésor lýth - die Sonne strahlt

Etymologie Wörtlich: „leuchten, strahlen". Häufig in Beschwörungen belegt.

líthar scheinen, Licht werfen Verb #173

Beispiel Kúanor líthar - der Mond scheint

Etymologie Verb des Tuns. „scheinen, Licht werfen" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

klíth lodert, flammt auf Verb #174

Beispiel Hróthar klíth - das Feuer lodert

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „lodert, flammt auf", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

áhrén würdig tragen, krönen Verb #175

Beispiel Kánor áhrén - den Helm krönen

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „würdig tragen, krönen" - das geschieht von selbst.

fóran vollziehen, rituell aussprechen Verb #176

Beispiel Gáldrin fóran - den Zauberspruch vollziehen

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „vollziehen, rituell aussprechen". Bei den Älteren stets im Plural.

hran senden, hinausschicken Verb #177

Beispiel Gáldrin vár hran - den Zauber hinaussenden

Etymologie „senden, hinausschicken". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

drémar träumen, Visionen empfangen Verb #178

Beispiel Dréwar drémar - die Geisterwelt sendet Visionen

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „träumen, Visionen empfangen". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

ómar hallt, klingt wider Verb #179

Beispiel Sírlanor ómar - die Überlieferung klingt wider

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „hallt, klingt wider".

bárthar bewahren, durch die Zeit halten Verb #180

Beispiel álstíðar bárthar - durch alle Ewigkeiten bewahren

Etymologie Bezeichnet das Tun von „bewahren, durch die Zeit halten". Aktiv, ohne Umweg.

sévan führen, tragen auf dem Pfad Verb #181

Beispiel Zólan sévan - die Reise führen

Etymologie Im Nitunianischen wird „führen, tragen auf dem Pfad" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

róthar Wind, Hauch Nomen #182

Beispiel róthar á Hróthar - Wind und Feuer

Etymologie Aus dem Naturwortschatz. „Wind, Hauch".

lítro Hauch, Atemhauch der Erde Nomen #183

Beispiel lítro weht über Bréthil - der Hauch weht über die Wurzeln

Etymologie Häufig in Ortsnamen erhalten. Wörtlich „Hauch, Atemhauch der Erde".

líran Lied, Gesang Nomen #184

Beispiel Sírlanor líran - das Lied der Überlieferung

Etymologie Bezeichnet „Lied, Gesang" - und das Vakuum, das es hinterlässt, wenn es fehlt.

Ísor die Sonne (Ursprungsform) Nomen #185

Beispiel Ísor lýth - die Sonne strahlt

Etymologie „die Sonne (Ursprungsform)". Zentralbegriff im Alltagsvokabular der Stämme.

Hríngar Ringe, Kreise, Jahreskreise Nomen #186

Beispiel Vé Hríngar - unsere Jahreskreise

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „Ringe, Kreise, Jahreskreise".

Várithan Übergang, Wandel Nomen #187

Beispiel Várithan á Dénathurin - Wandel durch den Schamanismus

Etymologie Sachwort. „Übergang, Wandel". Ohne Mythos, ohne Echo - angeblich.

élanth heiliges Licht, Leuchten des Friedens Nomen #188

Beispiel élanth á fréidhr - heiliges Licht und Frieden

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „heiliges Licht, Leuchten des Friedens".

fréidhr Frieden, innerer Einklang Nomen #189

Beispiel élanth fréidhr - Licht des Friedens

Etymologie „Frieden, innerer Einklang". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

ír ich Grammatik #190

Beispiel Ír zólan - ich reise

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „ich" wiedergegeben.

thú du Grammatik #191

Beispiel Thú é zórín - du bist Freund

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „du" - selten allein, meist eingebettet.

él er Grammatik #192

Beispiel Él kárithan - er jagt

Etymologie Funktionswort, das „er" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

éla sie (weiblich) Grammatik #193

Beispiel Éla tárin - sie tanzt

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „sie (weiblich)", aber selten direkt so verwendet.

és es Grammatik #194

Beispiel És klíth - es lodert

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „es". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

vír wir Grammatik #195

Beispiel Vír slikran - wir wandern

Etymologie Wird mit „wir" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

thír ihr (Mehrzahl) Grammatik #196

Beispiel Thír é níthir - ihr seid Familie

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „ihr (Mehrzahl)". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

éln sie (Mehrzahl) Grammatik #197

Beispiel Éln kórthir - sie kämpfen

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „sie (Mehrzahl)", aber nie isoliert verwendet.

mír mich, mir Grammatik #198

Beispiel Sévan mír - führe mich

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „mich, mir", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

thír dich, dir Grammatik #199

Beispiel Ír lýth thír - ich leuchte für dich

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „dich, dir" wiedergegeben.

vás uns Grammatik #200

Beispiel Bárthar vás - bewahre uns

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „uns" - selten allein, meist eingebettet.

élas ihnen Grammatik #201

Beispiel Hran élas - sende ihnen

Etymologie Funktionswort, das „ihnen" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

mín mein Grammatik #202

Beispiel Mín drúmir - mein Haus

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „mein", aber selten direkt so verwendet.

thín dein Grammatik #203

Beispiel Thín níthir - deine Familie

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „dein". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

élin sein (Possessiv) Grammatik #204

Beispiel Élin hórthar - sein Schwert

Etymologie Wird mit „sein (Possessiv)" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

élain ihr (Possessiv weiblich) Grammatik #205

Beispiel Élain zéthar - ihr Schild

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „ihr (Possessiv weiblich)". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

vírn unser Grammatik #206

Beispiel Vírn lírthir - unser Dorf

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „unser", aber nie isoliert verwendet.

thírn euer Grammatik #207

Beispiel Thírn brúnar - euer Wald

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „euer", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

élnn ihr (Possessiv Mehrzahl) Grammatik #208

Beispiel Élnn áthar - ihr Schatz

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „ihr (Possessiv Mehrzahl)" wiedergegeben.

thé der, die, das Grammatik #209

Beispiel Thé brúnar - der Wald

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „der, die, das" - selten allein, meist eingebettet.

án ein, eine Grammatik #210

Beispiel Án krihso - ein Nomade

Etymologie Funktionswort, das „ein, eine" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

thés dieser, diese, dieses Grammatik #211

Beispiel Thés líthan - dieser Weg

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „dieser, diese, dieses", aber selten direkt so verwendet.

óth jener, jene, jenes Grammatik #212

Beispiel Óth húgar - jener Berg

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „jener, jene, jenes". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

álth alle Grammatik #213

Beispiel Álth krihso - alle Nomaden

Etymologie Wird mit „alle" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

kéin kein, keine Grammatik #214

Beispiel Kéin elór - kein Feind

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „kein, keine". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

jéth jeder, jede Grammatik #215

Beispiel Jéth sírkan - jede Jahreszeit

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „jeder, jede", aber nie isoliert verwendet.

mánth mancher, manche Grammatik #216

Beispiel Mánth yárath - manche Legende

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „mancher, manche", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

sólth solcher, solche Grammatik #217

Beispiel Sólth kórthir - solcher Kampf

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „solcher, solche" wiedergegeben.

wélth welcher, welche Grammatik #218

Beispiel Wélth nárithan? - welcher Pfad?

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „welcher, welche" - selten allein, meist eingebettet.

ín in, im Grammatik #219

Beispiel Ín brúnar - im Wald

Etymologie Funktionswort, das „in, im" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

úf auf Grammatik #220

Beispiel Úf húgar - auf dem Berg

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „auf", aber selten direkt so verwendet.

bei Grammatik #221

Beispiel Bé hróthar - beim Feuer

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „bei". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

mít mit Grammatik #222

Beispiel Mít zórín - mit Freund

Etymologie Wird mit „mit" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

nách nach Grammatik #223

Beispiel Nách nírbrosh - nach der Siedlung

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „nach". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

vón von Grammatik #224

Beispiel Vón húgar - vom Berg

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „von", aber nie isoliert verwendet.

zu Grammatik #225

Beispiel Zú várin - zum Fluss

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „zu", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

dúrch durch Grammatik #226

Beispiel Dúrch fúanar - durch die Wildnis

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „durch" wiedergegeben.

óhn ohne Grammatik #227

Beispiel Óhn zéthar - ohne Schild

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „ohne" - selten allein, meist eingebettet.

fúr für Grammatik #228

Beispiel Fúr níthir - für die Familie

Etymologie Funktionswort, das „für" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

gég gegen Grammatik #229

Beispiel Gég elór - gegen den Feind

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „gegen", aber selten direkt so verwendet.

úm um Grammatik #230

Beispiel Úm hróthar - um das Feuer

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „um". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

únt unter Grammatik #231

Beispiel Únt gírthar - unter Sternen

Etymologie Wird mit „unter" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

óbr über Grammatik #232

Beispiel Óbr brúnar - über dem Wald

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „über". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

nébr neben Grammatik #233

Beispiel Nébr várin - neben dem Fluss

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „neben", aber nie isoliert verwendet.

zwísch zwischen Grammatik #234

Beispiel Zwísch húgar - zwischen Bergen

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „zwischen", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

híntr hinter Grammatik #235

Beispiel Híntr drúmir - hinter dem Haus

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „hinter" wiedergegeben.

vór vor Grammatik #236

Beispiel Vór thávar - vor dem Tempel

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „vor" - selten allein, meist eingebettet.

wáhr während Grammatik #237

Beispiel Wáhr árthir - während des Festes

Etymologie Funktionswort, das „während" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

séit seit Grammatik #238

Beispiel Séit sírkan - seit der Jahreszeit

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „seit", aber selten direkt so verwendet.

bís bis Grammatik #239

Beispiel Bís kúanor - bis zum Mond

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „bis". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

státt statt, anstatt Grammatik #240

Beispiel Státt kórthir - statt Kampf

Etymologie Wird mit „statt, anstatt" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

trótz trotz Grammatik #241

Beispiel Trótz elór - trotz des Feindes

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „trotz". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

wég wegen Grammatik #242

Beispiel Wég árthir - wegen des Festes

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „wegen", aber nie isoliert verwendet.

láng entlang Grammatik #243

Beispiel Láng várin - den Fluss entlang

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „entlang", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

á und Grammatik #244

Beispiel Ír á thú - ich und du

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „und" wiedergegeben.

ódr oder Grammatik #245

Beispiel Drúthar ódr mórthir - Leben oder Tod

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „oder" - selten allein, meist eingebettet.

ábr aber Grammatik #246

Beispiel Gré ábr dré - groß aber wild

Etymologie Funktionswort, das „aber" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

dénn denn Grammatik #247

Beispiel Slikran dénn halthri - wandern denn überleben

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „denn", aber selten direkt so verwendet.

wénn wenn Grammatik #248

Beispiel Wénn ésor lýth - wenn die Sonne scheint

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „wenn". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

wéil weil Grammatik #249

Beispiel Wéil vír é níthir - weil wir Familie sind

Etymologie Wird mit „weil" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

óbwl obwohl Grammatik #250

Beispiel Óbwl kórthir - obwohl Kampf

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „obwohl". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

dáss dass Grammatik #251

Beispiel Ír rínthar dáss - ich weiß dass

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „dass", aber nie isoliert verwendet.

álso also Grammatik #252

Beispiel Álso vír zólan - also reisen wir

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „also", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

dóch doch Grammatik #253

Beispiel Dóch vír halthri - doch wir überleben

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „doch" wiedergegeben.

sónd sondern Grammatik #254

Beispiel Né elór sónd zórín - nicht Feind sondern Freund

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „sondern" - selten allein, meist eingebettet.

wédr weder Grammatik #255

Beispiel Wédr ésor - weder Sonne

Etymologie Funktionswort, das „weder" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

nóch noch Grammatik #256

Beispiel Nóch kúanor - noch Mond

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „noch", aber selten direkt so verwendet.

sówl sowohl Grammatik #257

Beispiel Sówl brúnar - sowohl Wald

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „sowohl". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

áls als (auch) Grammatik #258

Beispiel Áls húgar - als auch Berg

Etymologie Wird mit „als (auch)" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

wér wer Grammatik #259

Beispiel Wér é thés? - wer ist das?

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „wer". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

wás was Grammatik #260

Beispiel Wás é thés? - was ist das?

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „was", aber nie isoliert verwendet.

wo Grammatik #261

Beispiel Wó é brúnar? - wo ist der Wald?

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „wo", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

wánn wann Grammatik #262

Beispiel Wánn árthir? - wann ist das Fest?

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „wann" wiedergegeben.

wie Grammatik #263

Beispiel Wí é thú? - wie geht es dir?

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „wie" - selten allein, meist eingebettet.

wárm warum Grammatik #264

Beispiel Wárm kórthir? - warum Kampf?

Etymologie Funktionswort, das „warum" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

wóhr woher Grammatik #265

Beispiel Wóhr thú? - woher kommst du?

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „woher", aber selten direkt so verwendet.

wóhn wohin Grammatik #266

Beispiel Wóhn zólan? - wohin reisen?

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „wohin". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

wívl wieviel Grammatik #267

Beispiel Wívl gírthar? - wieviele Sterne?

Etymologie Wird mit „wieviel" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

wélch welch Grammatik #268

Beispiel Wélch líthan? - welcher Weg?

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „welch". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

án eins Nomen #269

Beispiel Án krihso - ein Nomade

Etymologie „eins". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

twé zwei Nomen #270

Beispiel Twé húgar - zwei Berge

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „zwei" notiert.

thrí drei Nomen #271

Beispiel Thrí gírthar - drei Sterne

Etymologie Konkret-physisches Wort. Bezeichnet „drei" - im Nitunianischen stets mit Respekt verwendet.

fír vier Nomen #272

Beispiel Fír sírkan - vier Jahreszeiten

Etymologie Aus dem Naturwortschatz. „vier".

fínf fünf Nomen #273

Beispiel Fínf árthír - fünf Ahnen

Etymologie Häufig in Ortsnamen erhalten. Wörtlich „fünf".

séx sechs Nomen #274

Beispiel Séx lírthir - sechs Dörfer

Etymologie Bezeichnet „sechs" - und das Vakuum, das es hinterlässt, wenn es fehlt.

sévn sieben Nomen #275

Beispiel Sévn kébryath - sieben Traditionen

Etymologie „sieben". Zentralbegriff im Alltagsvokabular der Stämme.

ácht acht Nomen #276

Beispiel Ácht rúnthar - acht Runen

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „acht".

nín neun Nomen #277

Beispiel Nín félithar - neun Mondphasen

Etymologie Sachwort. „neun". Ohne Mythos, ohne Echo - angeblich.

zéhn zehn Nomen #278

Beispiel Zéhn kórthún - zehn Krieger

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „zehn".

húndr hundert Nomen #279

Beispiel Húndr hríngar - hundert Jahreskreise

Etymologie „hundert". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

táus tausend Nomen #280

Beispiel Táus gírthar - tausend Sterne

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „tausend" notiert.

víl viel, viele Adjektiv #281

Beispiel Víl krihso - viele Nomaden

Etymologie Adjektiv. „viel, viele" - wer es benutzt, hat eine Meinung.

wénig wenig, wenige Adjektiv #282

Beispiel Wénig lóthar - wenig Essen

Etymologie Selten allein. Modifiziert meist Naturbegriffe. „wenig, wenige".

mér mehr Adjektiv #283

Beispiel Mér hróthar - mehr Feuer

Etymologie „mehr". Das Wort verlangt nach einem Substantiv, dem es nahekommt.

wénigr weniger Adjektiv #284

Beispiel Wénigr kórthir - weniger Kampf

Etymologie Eigenschaftswort, im Nitunianischen ein klares „weniger".

génug genug Adjektiv #285

Beispiel Génug lóthar - genug Essen

Etymologie „genug". In den Liedern getragen, in Akten gemieden.

érst erst, erster Adjektiv #286

Beispiel Érst krihso - der erste Nomade

Etymologie Beschreibung von Zustand. „erst, erster". Häufig nach Sonnenuntergang verwendet.

lézt letzt, letzter Adjektiv #287

Beispiel Lézt sírkan - die letzte Jahreszeit

Etymologie „letzt, letzter" - im Nitunianischen kein Wertfreies Wort.

nächst nächst, nächster Adjektiv #288

Beispiel Nächst zólan - die nächste Reise

Etymologie Beschreibend. „nächst, nächster". Trägt im Nitunianischen oft ein Urteil mit.

jétz jetzt Grammatik #289

Beispiel Jétz vír zólan - jetzt reisen wir

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „jetzt" wiedergegeben.

hír hier Grammatik #290

Beispiel Hír é vírn drúmir - hier ist unser Haus

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „hier" - selten allein, meist eingebettet.

dórt dort Grammatik #291

Beispiel Dórt é húgar - dort ist der Berg

Etymologie Funktionswort, das „dort" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

ímr immer Grammatik #292

Beispiel Ímr slikran - immer wandern

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „immer", aber selten direkt so verwendet.

níe nie Grammatik #293

Beispiel Níe kórthir - nie Kampf

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „nie". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

óft oft Grammatik #294

Beispiel Óft drémar - oft träumen

Etymologie Wird mit „oft" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

sélt selten Grammatik #295

Beispiel Sélt elór - selten Feind

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „selten". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

héut heute Grammatik #296

Beispiel Héut árthir - heute Fest

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „heute", aber nie isoliert verwendet.

géstn gestern Grammatik #297

Beispiel Géstn kórthir - gestern Kampf

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „gestern", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

mórgn morgen Grammatik #298

Beispiel Mórgn zólan - morgen Reise

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „morgen" wiedergegeben.

bálth bald Grammatik #299

Beispiel Bálth árthir - bald Fest

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „bald" - selten allein, meist eingebettet.

spétr später Grammatik #300

Beispiel Spétr lóthar - später Essen

Etymologie Funktionswort, das „später" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

fríhr früher Grammatik #301

Beispiel Fríhr kárithan - früher jagen

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „früher", aber selten direkt so verwendet.

lángr lange, lang Grammatik #302

Beispiel Lángr zólan - lange Reise

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „lange, lang". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

kúrz kurz Grammatik #303

Beispiel Kúrz zóthar - kurz schlafen

Etymologie Wird mit „kurz" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

schón schon Grammatik #304

Beispiel Schón hír - schon hier

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „schon". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

nóchní noch nicht Grammatik #305

Beispiel Nóchní hír - noch nicht hier

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „noch nicht", aber nie isoliert verwendet.

ébns ebenfalls, auch Grammatik #306

Beispiel Ír ébns - ich auch

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „ebenfalls, auch", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

núr nur Grammatik #307

Beispiel Núr án - nur eins

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „nur" wiedergegeben.

áuch auch Grammatik #308

Beispiel Thú áuch - du auch

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „auch" - selten allein, meist eingebettet.

gérn gern, gerne Grammatik #309

Beispiel Ír gérn - ich gern

Etymologie Funktionswort, das „gern, gerne" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

ség sehr Grammatik #310

Beispiel Ség gré - sehr groß

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „sehr", aber selten direkt so verwendet.

fást fast Grammatik #311

Beispiel Fást hír - fast hier

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „fast". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

gánz ganz Grammatik #312

Beispiel Gánz brúnar - ganzer Wald

Etymologie Wird mit „ganz" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

tágln tagelang Grammatik #313

Beispiel Tágln slikran - tagelang wandern

Etymologie Strukturpartikel. Entspricht „tagelang". Nimmt im Satz die Position ein, die das Deutsche zwingt.

sín sein Verb #314

Beispiel Ír sín hír - ich bin hier

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „sein", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

hábn haben Verb #315

Beispiel Ír hábn lóthar - ich habe Essen

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „haben" - das geschieht von selbst.

géhn gehen Verb #316

Beispiel Vír géhn - wir gehen

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „gehen". Bei den Älteren stets im Plural.

kómn kommen Verb #317

Beispiel Thú kómn - du kommst

Etymologie „kommen". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

séhn sehen Verb #318

Beispiel Ír séhn húgar - ich sehe den Berg

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „sehen". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

ságn sagen Verb #319

Beispiel Él ságn - er sagt

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „sagen".

máchn machen Verb #320

Beispiel Vír máchn hróthar - wir machen Feuer

Etymologie Bezeichnet das Tun von „machen". Aktiv, ohne Umweg.

gébr geben Verb #321

Beispiel Ír gébr thír - ich gebe dir

Etymologie Im Nitunianischen wird „geben" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

néhmn nehmen Verb #322

Beispiel Néhmn lóthar - nimm Essen

Etymologie Wörtlich: „nehmen". Häufig in Beschwörungen belegt.

wóln wollen Verb #323

Beispiel Ír wóln zólan - ich will reisen

Etymologie Verb des Tuns. „wollen" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

könn können Verb #324

Beispiel Thú könn - du kannst

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „können", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

müssn müssen Verb #325

Beispiel Vír müssn géhn - wir müssen gehen

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „müssen" - das geschieht von selbst.

dürfn dürfen Verb #326

Beispiel Thú dürfn kómn - du darfst kommen

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „dürfen". Bei den Älteren stets im Plural.

sóln sollen Verb #327

Beispiel Ír sóln - ich soll

Etymologie „sollen". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

wérd werden Verb #328

Beispiel Él wérd kórthún - er wird Krieger

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „werden". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

blíbn bleiben Verb #329

Beispiel Vír blíbn hír - wir bleiben hier

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „bleiben".

fíndn finden Verb #330

Beispiel Ír fíndn líthan - ich finde den Weg

Etymologie Bezeichnet das Tun von „finden". Aktiv, ohne Umweg.

brígn bringen Verb #331

Beispiel Brígn lóthar - bringe Essen

Etymologie Im Nitunianischen wird „bringen" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

dénkn denken Verb #332

Beispiel Ír dénkn - ich denke

Etymologie Wörtlich: „denken". Häufig in Beschwörungen belegt.

glóbn glauben Verb #333

Beispiel Vír glóbn - wir glauben

Etymologie Verb des Tuns. „glauben" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

wíssn wissen Verb #334

Beispiel Ír wíssn - ich weiß

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „wissen", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

hórn hören Verb #335

Beispiel Ír hórn líran - ich höre das Lied

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „hören" - das geschieht von selbst.

fúhln fühlen Verb #336

Beispiel Ír fúhln róthar - ich fühle den Wind

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „fühlen". Bei den Älteren stets im Plural.

zígn zeigen Verb #337

Beispiel Zígn mír - zeig mir

Etymologie „zeigen". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

wártn warten Verb #338

Beispiel Ír wártn hír - ich warte hier

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „warten". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

hélfn helfen Verb #339

Beispiel Hélfn mír - hilf mir

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „helfen".

stéhn stehen Verb #340

Beispiel Ír stéhn hír - ich stehe hier

Etymologie Bezeichnet das Tun von „stehen". Aktiv, ohne Umweg.

sízn sitzen Verb #341

Beispiel Vír sízn bé hróthar - wir sitzen beim Feuer

Etymologie Im Nitunianischen wird „sitzen" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

lígn liegen Verb #342

Beispiel Él lígn dórt - er liegt dort

Etymologie Wörtlich: „liegen". Häufig in Beschwörungen belegt.

láufn laufen Verb #343

Beispiel Vír láufn - wir laufen

Etymologie Verb des Tuns. „laufen" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

rédnr reden Verb #344

Beispiel Vír rédnr - wir reden

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „reden", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

spréch sprechen Verb #345

Beispiel Ír spréch - ich spreche

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „sprechen" - das geschieht von selbst.

frágn fragen Verb #346

Beispiel Ír frágn thú - ich frage dich

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „fragen". Bei den Älteren stets im Plural.

ántwrt antworten Verb #347

Beispiel Ántwrt mír - antworte mir

Etymologie „antworten". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

létze letzten Verb #348

Beispiel Thé létze Nácht - die letzte Nacht

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „letzten". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

régnt regnen Verb #349

Beispiel És régnt - es regnet

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „regnen".

schnít schneien Verb #350

Beispiel És schnít - es schneit

Etymologie Bezeichnet das Tun von „schneien". Aktiv, ohne Umweg.

líebn lieben Verb #351

Beispiel Ír líebn thú - ich liebe dich

Etymologie Im Nitunianischen wird „lieben" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

hássn hassen Verb #352

Beispiel Ír hássn elór - ich hasse den Feind

Etymologie Wörtlich: „hassen". Häufig in Beschwörungen belegt.

fürchn fürchten Verb #353

Beispiel Ír fürchn né - ich fürchte nicht

Etymologie Verb des Tuns. „fürchten" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

hóffn hoffen Verb #354

Beispiel Vír hóffn - wir hoffen

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „hoffen", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

stérbn sterben Verb #355

Beispiel Álth stérbn - alle sterben

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „sterben" - das geschieht von selbst.

lebrn leben Verb #356

Beispiel Vír lebrn - wir leben

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „leben". Bei den Älteren stets im Plural.

ésn essen Verb #357

Beispiel Vír ésn - wir essen

Etymologie „essen". Kein bloßes Tun - eher ein Zustand, in den man eintritt.

trínk trinken Verb #358

Beispiel Ír trínk - ich trinke

Etymologie Tätigkeitswort, übersetzt als „trinken". Unterscheidet sich vom deutschen Pendant durch das Wissen, dass etwas zurückbleibt.

árbt arbeiten Verb #359

Beispiel Vír árbt - wir arbeiten

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „arbeiten".

spíln spielen Verb #360

Beispiel Lóshán spíln - Kinder spielen

Etymologie Bezeichnet das Tun von „spielen". Aktiv, ohne Umweg.

láchn lachen Verb #361

Beispiel Éla láchn - sie lacht

Etymologie Im Nitunianischen wird „lachen" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

wéinn weinen Verb #362

Beispiel Lóshán wéinn - das Kind weint

Etymologie Wörtlich: „weinen". Häufig in Beschwörungen belegt.

rúfn rufen Verb #363

Beispiel Ír rúfn thú - ich rufe dich

Etymologie Verb des Tuns. „rufen" - im Tonband 11-C deutlich vernehmbar.

nócht Nacht Nomen #364

Beispiel Thé nócht é dré - die Nacht ist wild

Etymologie Bezeichnet „Nacht" - und das Vakuum, das es hinterlässt, wenn es fehlt.

tág Tag Nomen #365

Beispiel Án tág - ein Tag

Etymologie „Tag". Zentralbegriff im Alltagsvokabular der Stämme.

wách Woche Nomen #366

Beispiel Án wách - eine Woche

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „Woche".

mónth Monat Nomen #367

Beispiel Án mónth - ein Monat

Etymologie Sachwort. „Monat". Ohne Mythos, ohne Echo - angeblich.

járn Jahr Nomen #368

Beispiel Víl járn - viele Jahre

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „Jahr".

zít Zeit Nomen #369

Beispiel Víl zít - viel Zeit

Etymologie „Zeit". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

stúnd Stunde Nomen #370

Beispiel Án stúnd - eine Stunde

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „Stunde" notiert.

wássn Wasser Nomen #371

Beispiel Ír trínk wássn - ich trinke Wasser

Etymologie Konkret-physisches Wort. Bezeichnet „Wasser" - im Nitunianischen stets mit Respekt verwendet.

bród Brot Nomen #372

Beispiel Ír ésn bród - ich esse Brot

Etymologie Aus dem Naturwortschatz. „Brot".

flésch Fleisch Nomen #373

Beispiel Dré flésch - wildes Fleisch

Etymologie Häufig in Ortsnamen erhalten. Wörtlich „Fleisch".

régn Regen Nomen #374

Beispiel Thé régn kómn - der Regen kommt

Etymologie Bezeichnet „Regen" - und das Vakuum, das es hinterlässt, wenn es fehlt.

schné Schnee Nomen #375

Beispiel Víl schné - viel Schnee

Etymologie „Schnee". Zentralbegriff im Alltagsvokabular der Stämme.

wólk Wolke Nomen #376

Beispiel Dré wólk - wilde Wolken

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „Wolke".

híml Himmel Nomen #377

Beispiel Thé híml é gré - der Himmel ist groß

Etymologie Sachwort. „Himmel". Ohne Mythos, ohne Echo - angeblich.

érd Erde Nomen #378

Beispiel Thé érd é vírn - die Erde ist unser

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „Erde".

stádt Stadt Nomen #379

Beispiel Thé stádt Nitun - die Stadt Nitun

Etymologie „Stadt". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

strás Straße Nomen #380

Beispiel Thé strás - die Straße

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „Straße" notiert.

hórs Herz Nomen #381

Beispiel Mín hórs - mein Herz

Etymologie Konkret-physisches Wort. Bezeichnet „Herz" - im Nitunianischen stets mit Respekt verwendet.

köpf Kopf Nomen #382

Beispiel Mín köpf - mein Kopf

Etymologie Aus dem Naturwortschatz. „Kopf".

hánd Hand Nomen #383

Beispiel Mín hánd - meine Hand

Etymologie Häufig in Ortsnamen erhalten. Wörtlich „Hand".

áug Auge Nomen #384

Beispiel Mín áug - mein Auge

Etymologie Bezeichnet „Auge" - und das Vakuum, das es hinterlässt, wenn es fehlt.

óhr Ohr Nomen #385

Beispiel Mín óhr - mein Ohr

Etymologie „Ohr". Zentralbegriff im Alltagsvokabular der Stämme.

múnd Mund Nomen #386

Beispiel Mín múnd - mein Mund

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „Mund".

fús Fuß Nomen #387

Beispiel Mín fús - mein Fuß

Etymologie Sachwort. „Fuß". Ohne Mythos, ohne Echo - angeblich.

blút Blut Nomen #388

Beispiel Thé blút é rót - das Blut ist rot

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „Blut".

sél Seele Nomen #389

Beispiel Mín sél - meine Seele

Etymologie „Seele". Trägt im Nitunianischen häufig die Bedeutung des Erinnerten mit.

géist Geist Nomen #390

Beispiel Thé géist - der Geist

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „Geist" notiert.

gút gut Adjektiv #391

Beispiel Gút lóthar - gutes Essen

Etymologie „gut" - im Nitunianischen kein Wertfreies Wort.

schlcht schlecht Adjektiv #392

Beispiel Schlcht zít - schlechte Zeit

Etymologie Beschreibend. „schlecht". Trägt im Nitunianischen oft ein Urteil mit.

schón schön Adjektiv #393

Beispiel Schón zárin - schöne Frau

Etymologie Adjektiv. „schön" - wer es benutzt, hat eine Meinung.

hässlch hässlich Adjektiv #394

Beispiel Hässlch elór - hässlicher Feind

Etymologie Selten allein. Modifiziert meist Naturbegriffe. „hässlich".

stárk stark Adjektiv #395

Beispiel Stárk kórthún - starker Krieger

Etymologie „stark". Das Wort verlangt nach einem Substantiv, dem es nahekommt.

schwách schwach Adjektiv #396

Beispiel Schwách né - nicht schwach

Etymologie Eigenschaftswort, im Nitunianischen ein klares „schwach".

schnél schnell Adjektiv #397

Beispiel Schnél grúran - schnelles Pferd

Etymologie „schnell". In den Liedern getragen, in Akten gemieden.

lángsm langsam Adjektiv #398

Beispiel Lángsm géhn - langsam gehen

Etymologie Beschreibung von Zustand. „langsam". Häufig nach Sonnenuntergang verwendet.

álthr alt Adjektiv #399

Beispiel Álthr hánarnír - alte Älteste

Etymologie „alt" - im Nitunianischen kein Wertfreies Wort.

júng jung Adjektiv #400

Beispiel Júng kórthún - junger Krieger

Etymologie Beschreibend. „jung". Trägt im Nitunianischen oft ein Urteil mit.

néu neu Adjektiv #401

Beispiel Néu drúmir - neues Haus

Etymologie Adjektiv. „neu" - wer es benutzt, hat eine Meinung.

klín klein Adjektiv #402

Beispiel Klín lóshán - kleines Kind

Etymologie Selten allein. Modifiziert meist Naturbegriffe. „klein".

héiz heiß Adjektiv #403

Beispiel Héiz hróthar - heißes Feuer

Etymologie „heiß". Das Wort verlangt nach einem Substantiv, dem es nahekommt.

kált kalt Adjektiv #404

Beispiel Kált wássn - kaltes Wasser

Etymologie Eigenschaftswort, im Nitunianischen ein klares „kalt".

nás nass Adjektiv #405

Beispiel Nás érd - nasse Erde

Etymologie „nass". In den Liedern getragen, in Akten gemieden.

trókn trocken Adjektiv #406

Beispiel Trókn klíthar - trockenes Holz

Etymologie Beschreibung von Zustand. „trocken". Häufig nach Sonnenuntergang verwendet.

dúnkl dunkel Adjektiv #407

Beispiel Dúnkl nócht - dunkle Nacht

Etymologie „dunkel" - im Nitunianischen kein Wertfreies Wort.

héll hell Adjektiv #408

Beispiel Héll tág - heller Tag

Etymologie Beschreibend. „hell". Trägt im Nitunianischen oft ein Urteil mit.

rót rot Adjektiv #409

Beispiel Rót blút - rotes Blut

Etymologie Adjektiv. „rot" - wer es benutzt, hat eine Meinung.

schwárz schwarz Adjektiv #410

Beispiel Schwárz nócht - schwarze Nacht

Etymologie Selten allein. Modifiziert meist Naturbegriffe. „schwarz".

Ég ich Grammatik #411

Beispiel Ég vakna - ich erwache

Etymologie Wird mit „ich" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

vakna erwachen Verb #412

Beispiel Ég vakna í Fúanar - ich erwache in der Wildnis

Etymologie Wörtlich: „erwachen". Häufig in Beschwörungen belegt.

í in Grammatik #413

Beispiel í Fúanar - in der Wildnis

Etymologie Funktionsmorphem. Übersetzt als „in", aber nie isoliert verwendet.

skín scheint, strahlt Verb #414

Beispiel Kúanor skín - der Mond scheint

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „scheint, strahlt", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

en aber, und Grammatik #415

Beispiel skín, en ég finn ekkert - scheint, aber ich finde nichts

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „aber, und" wiedergegeben.

finn finde Verb #416

Beispiel ég finn ekkert - ich finde nichts

Etymologie Verb mit ritueller Färbung. „finde". Bei den Älteren stets im Plural.

ekkert nichts Grammatik #417

Beispiel finn ekkert svar - finde keine Antwort

Etymologie Funktionswort, das „nichts" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

svar Antwort Nomen #418

Beispiel ekkert svar - keine Antwort

Etymologie Substantiv des Sichtbaren. „Antwort".

brennur brennt Verb #419

Beispiel Hróthar brennur - das Feuer brennt

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „brennt".

orð Wort, Worte Nomen #420

Beispiel bara eitt orð - nur ein Wort

Etymologie Substantiv. Im Lexikon mit „Wort, Worte" notiert.

eru sind Verb #421

Beispiel orð eru þögul - Worte sind still

Etymologie Im Nitunianischen wird „sind" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

þögul still, schweigend Adjektiv #422

Beispiel orð eru þögul - die Worte sind still

Etymologie Beschreibung von Zustand. „still, schweigend". Häufig nach Sonnenuntergang verwendet.

ja Grammatik #423

Beispiel Þögul, já! - Still, ja!

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „ja", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

vaka wachen Verb #424

Beispiel Árthír vaka - die Ahnen wachen

Etymologie Aus den Liedern überliefert. Bedeutet „wachen", aber im Lied wird es zu einem Versprechen.

heyri höre Verb #425

Beispiel ég heyri ekki - ich höre nicht

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „höre" - das geschieht von selbst.

þau sie (Mehrzahl) Grammatik #426

Beispiel heyri þau ekki - höre sie nicht

Etymologie Funktionswort, das „sie (Mehrzahl)" entspricht. Nicht übersetzbar ohne Verlust.

ekki nicht Grammatik #427

Beispiel ég heyri ekki - ich höre nicht

Etymologie Im Satzbau zentral. Wörtlich „nicht", aber selten direkt so verwendet.

Nei Nein Grammatik #428

Beispiel Nei, ég heyri ekki! - Nein, ich höre nicht!

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „Nein". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

kalla rufen Verb #429

Beispiel Ég kalla til Árfilá - ich rufe zur Zeremonie

Etymologie Belegt in Anweisungen der Schamanen. Bedeutung: „rufen".

bið bitte, flehe Verb #430

Beispiel Ég kalla, ég bið - ich rufe, ich bitte

Etymologie Bezeichnet das Tun von „bitte, flehe". Aktiv, ohne Umweg.

Gefðu Gib Verb #431

Beispiel Gefðu mér - gib mir

Etymologie Im Nitunianischen wird „Gib" oft mit ritueller Konnotation gesprochen. Wer es laut sagt, beginnt es zu tun.

mér mir Grammatik #432

Beispiel Gefðu mér orð - gib mir ein Wort

Etymologie Grammatische Funktion. Im Deutschen entspricht es etwa „mir", nicht ohne Bedeutungsverschiebung.

bara nur Grammatik #433

Beispiel bara eitt orð - nur ein Wort

Etymologie Strukturwort. Wird im Deutschen üblicherweise mit „nur" wiedergegeben.

eitt ein, eins Grammatik #434

Beispiel bara eitt - nur eins

Etymologie Bindeglied. Trägt die Bedeutung von „ein, eins" - selten allein, meist eingebettet.

leita suchen Verb #435

Beispiel Ég leita í myrkrið - ich suche in der Dunkelheit

Etymologie Eines jener Verben, die im Nitunianischen ohne Subjekt stehen können. „suchen" - das geschieht von selbst.

myrkrið Dunkelheit Nomen #436

Beispiel leita í myrkrið - suchen in der Dunkelheit

Etymologie Im Codex von 1290 erstmals belegt. Übersetzung: „Dunkelheit".

til zu, bis Grammatik #437

Beispiel kalla til Árfilá - rufen zur Zeremonie

Etymologie Trägt im Nitunianischen die Last von „zu, bis". Verkürzt dort, wo das Deutsche ausführt.

Ohhhh (Ausruf) Grammatik #438

Beispiel Ohhhh... - (Ausruf der Sehnsucht)

Etymologie Wird mit „(Ausruf)" wiedergegeben - die genaue Funktion variiert je nach Stellung.

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